Der Radicchio stammt ursprünglich aus Norditalien und gehört zur Familie der Korbblütengewächse. Seine engen Verwandten sind Chicoree und Endivie, und ist somit auch leicht bitter in seiner Geschmacksnote. Der Radicchio hat eine kugelige Form, violett-rote Blätter und weiße Rippen. Er übersteht auch stärkere Fröste und kann daher ebenfalls im Winter geerntet werden.
Der typische Bitterstoff nennt sich Intybin. Bitterstoffe regen die Produktion von Gallenflüssigkeit an und können somit am Cholsererin-Abbau mitwirken. Außerdem entschlackt Radicchio und kurbelt die Verdauung an. Natürlich ist auch dieses Gemüse mit Vitaminen versehen: C, A und B sind im Radicchio enthalten.
Gerade wegen seines leicht bitteren Geschmacks wird der Radicchio gerne mit anderen Blattsalaten gemischt. Er verleiht Ihrem Salat die besondere Note – nicht zuletzt auch in farblicher Hinsicht. Wer es nicht ganz so bitter mag, der legt die einzelnen Salatblätter kurze Zeit in warmes Wasser – das reduziert den bitteren Geschmack etwas.
Übrigens: durch seine kompakte Wuchsform ist der Radicchio besonders lange haltbar und übersteht bis zu 4 Wochen im Kühlschrank, bevor er zu welken beginnt.
In der Saison 2011 wird der Radiccio zum ersten mal bei Zapf Frischgemüse angebaut.
Regionales Gemüse ist sowohl ökologisch als auch ökonomisch vernünftig.
